Buchrezension: Making Aston Martin by Ulrich Bez, teNeues Verlag

Making Aston Martin by Ulrich Bez, teNeues Verlag, 2013, Rezension: Cover

Selten hat mich ein Buch über eine Person, die in der Automobilbranche arbeitet, so sehr gefesselt wie dieses. Was sage ich da! Nicht nur ein Buch über eine Person. Ein Buch über Autos im Allgemeinen. Ich habe jede Seite förmlich verschlungen und sogar eine Menge dazugelernt. Dinge, die ich vorher nicht wusste und mit denen man an jedem Stammtisch ordentlich auf den Tisch hauen kann.

Reifen-Langzeittest: Dunlop Sport Maxx RT – Der Anfang

Dunlop Sport Maxx RT Reifen Langzeittest Test Sommerreifen 2013: Teaser

Nachdem ich Anfang des Jahres in Dubai bei der Präsentation des Dunlop Sport BluResponse dabei sein konnte – als Prototyp der erste Reifen mit der Label-Bestnote “A” – kam ich auf eine Idee: Warum nicht einen Reifen über lange Zeit auf Herz und Nieren testen, im Alltag, genau so, wie ihr ihn auch nutzen würdet, und euch an den Erfahrungen teilhaben lassen? Dunlop war so freundlich mir einen Satz Dunlop Sport Maxx RT für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen.

Fahrbericht (mal anders) BMW Z3 1.9i: Roadsterode oder “Die Essenz des Fahrens”

BMW Z3 Roadster Saphirschwarz 2001: Teaser

Nehmen wir mal an: Wir haben Sommer. Es wird wieder Wochenende. Wie jede Woche, man glaubt es kaum. Aber wieder zuhause rumhängen? In den Park gehen? Mit Freunden treffen? In die Stadt zum shoppen? Nein, unsere Entscheidung meist einstimmig auf die Roadstertour. Nicht ohne Grund. Wenn ein kühler Wind geht, die Sonne scheint, die richtige Musik ausgewählt ist, dann gibt es in den Augen von meiner geliebten Melegim und auch in meinen Augen kaum etwas entspannenderes, als mit dem Roadster über den aufgeheizten Asphalt zu rasen.

Ein Weihnachtsgeschenk von Google Street View für unseren Z3

Google Maps Streetview bycan BMW Z3

Verrückte Sachen gibt es… da klicke ich mich gerade in Google Maps per Street View durch die Ecke Kölns, in der wir wohnen und sehe plötzlich das. Irgendwer bei Google hat einen interessanten Sinn für Weihnachtsgeschenke an Autos. Jedenfalls wird sich unser hier den Google-Sightseeing-Touristen gezeigter Zetti sehr über die Ehre freuen (Siehe Rahmen). Besonders spannend ist die Frage, wie es sein kann, dass zufällig genau dann das Foto gemacht wird, wenn das Auto dort steht – statt in der Tiefgarage. Zufall…. or is it? Ich würde schätzen, der Z3 steht im Schnitt 3 Tage im Jahr draußen auf der Straße. Und an einem dieser 3 Tage muss es passiert sein. Genauso interessant: Dieses unser Auto würde ich überall erkennen – das ist wie mit dem Gesichter der Geliebten in der Menschenmenge.

Gleich heute Abend werde ich das Foto dem Z3 zeigen, mal sehen ob er sich drüber freut. Vielleicht funktioniert die Zentralverriegelung dann wieder.

Link zum Original bei Google Maps

Unser BMW Z3 – Ich will endlich, dass alles wie neu ist!

Hochzeit Abfahrt Z3

Ach, das ist wieder so eine neverending story. Und ich bin es wirklich leid. Unser Z3 hat uns die letzten Jahre treue Dienste als Erstfahrzeug geleistet. Sommer und Winter, bei Regen, Dreck, Wind und Schnee. Dafür und für vieles andere lieben wir ihn. Er ist untrennbar mit unserem Kennenlernen und unserer Beziehung verwoben. Dafür und für vieles andere werden wir ihn niemals verkaufen. Und was er sich verdient hat ist, dass er in perfektem, makellosen Zustand im Trockenen stehen soll. Um für die wenigen Ausfahrten, die wir zu zweit noch machen können, bereit zu stehen. Das will ich für ihn. Wenn unser Sohn dann irgendwann alt genug ist, fahre ich oder fährt Melegim mit ihm durch die Landschaft. Ist das nicht schön?

Nur nehmen die Problemchen einfach kein Ende. Wir haben nunmal inzwischen ein kleines Kind und können nicht täglich mit ihm fahren. Genau das scheint er uns übel zu nehmen. Wir sind weit entfernt vom Zustand, dass er perfekt hergerichtet in der Tiefgarage steht.

Nach meinem Betonpfeilerkontakt vergangenes Jahr ist natürlich alles nur schlimmer geworden. Wir erinnern uns: Kotflügel, Fahrertür, Schweller, Aussenspiegel mussten getauscht werden. Es ist zwar alles auch wirklich in einer Fachwerkstatt eingestellt worden, aber die Fahrertür schließt nicht mehr so satt wie früher. Die Windgeräusche sind m.E. auch etwas lauter.

Als wir vergangenen Samstag endlich mal wieder die Gelegenheit hatten zu zweit bei schönem Wetter den Roadster auszufahren, da wollte er nicht anspringen. Selbst mit Starthilfe nicht. Das hatte ich schonmal und habe danach die Batterie neu geladen. Doch sie ist wieder tot – was ihr bei einem Alter von 10 Jahren ja auch echt niemand krumm nehmen kann. Also war die Ausfahrt (die erste nach mehreren Monaten) wieder gestorben.

Neue Batterie ist inzwischen gekauft und drin (Ein aufrichtig tolles Gefühl. Das hat er sich verdient!). Bremsen sind auch neu, nachdem vorher immernoch die Originalbremsen (!!) drin waren. Ganze 110.000km und 11 Jahre haben sie gehalten. Reifen hinten sind auch neu.

Inzwischen bin ich frustriert. Am liebsten hätte ich einen perfekt gepflegten Roadster in der Garage stehen. Doch dazu fehlt mir das Geld. Und die Mängel werden immer mehr:
Vergangenen Dienstag sollte der TÜV neu gemacht werden. Alles anstandslos überstanden, doch ein kleines Loch im Auspuff gibt den Todesstoß bei den Abgaswerten. Als ich ihn abholen wollte fällt mir auf, dass die Fahrertür sich kaum entriegeln lässt. Sie ging schon nicht mehr über die ZV auf und zu, sondern nur manuell. Aber jetzt dreht sich das Schloss auch noch endlos weiter, bevor es irgendwann greift.

Ich sage zu Melegim immer: Eigentlich muss man genug Geld in die Hand nehmen und einfach mal alles machen. In meiner Vorstellung das komplette Fahrzeug auseinanderschrauben, alle Teile reinigen, Sichtprüfung und wieder zusammensetzen.

 

Aber so gut kenne ich mich mit der Materie dann doch wieder nicht aus. Es würde auch reichen die Fahrertür nochmal von Grund auf ordentlich einzustellen, das Schloss zu reparieren, neue Vorderreifen aufzuziehen, den Motor ordentlich zu reinigen, die Matte unter der Motorhaube zu erneuern, Schaltknauf zu erneuern, neue BOSI-Abgasanlage (findet man die überhaupt noch) drunterzusetzen. Alle kleinen Beulen und Kratzer haben wir ja schon genau aus dem Grund ausgebessert. Damit ein perfekter, kleiner Z3 – der sich übrigens inzwischen zu einer Wertanlage entwickelt – fahrbereit zur Verfügung steht. Ich wiederhole mich, nicht wahr?

Vielleicht muss es einfach zu einem Projekt werden, ohne Zeitdruck. Know-How verschaffen, Werkstatt besorgen und losschrauben. Denn eines steht fest: Als ich neulich mal wieder den Z3 gefahren bin, hat es sich verdammt gut angefühlt. Eine andere Welt des Fahrens im Vergleich mit aktuellen Fahrzeugen. Nah an der Straße, direkt, schwergängig, mechanisch. Mit einem Wort: Großartig!

Habt ihr auch so ein Fahrzeug? Eines das ihr liebt und das ihr in einen perfekten Zustand versetzen wollt aber ihr habt einfach nicht die Mittel dazu?