Wussten Sie… Beim Auffahren auf die Autobahn keine Vorfahrt!

Wussten Sie? Auffahren auf die Auobahn - keine Vorfahrt!

Wer auf der Beschleunigungsspur / dem Beschleunigungsstreifen der Autobahn fährt muss beachten, dass der fließende Verkehr auf der Autobahn Vorrang hat. Das geht so weit, dass man – falls ein Auffahren auf die rechte Spur der Autobahn nicht möglich sein sollte – die Geschwindigkeit deutlich reduzieren muss. Allerdings ist das Anhalten auf der Beschleunigungsspur laut StVO ebenfalls nicht erlaubt.

IMHO: Haters gonna Hate. Die ewige Autofahrer-Radfahrer Diskussion

Smart E-Bike und Elektroauto - Daimler

Es ist immer wieder interessant zu sehen wie sehr die Radfahrer-Autofahrer-Diskussion die Gemüter erregt. Gerade habe ich eine Reaktion bei radverkehrspolitik.de auf die stern.tv Sendung “Anarchie im Straßenverkehr: Kampfradeln für mehr Gleichberechtigung” gelesen (die ich im Übrigen nicht gesehen habe) und musste mich sehr wundern, wie krass so manche Zuschauer auf die Sendung reagiert haben.

Gastbeitrag: Zukunft der Mobilität. Im Stau 01

Zukunft der Mobilität - Im Stau 1 - Prof. Dr. Ernst Struck; Istanbul, Brücke

GASTBEITRAG VON PROF. DR. ERNST STRUCK
Ernst Struck ist Inhaber des Lehrstuhls für Antropogeographie der Universität Passau und beschäftigt sich unter anderem mit Stadt- und Bevölkerungsgeographie. Hier spielen auch die Mobilität der Menschen und die Lösung der zukünftigen Mobilitätsprobleme, die aufgrund des Bevölkerungswachstums entstehen, einen immer größere Rolle.

Im Stau zu stehen, sich im Stau bewegen und mit dem Stau zu leben ist in vielen wachsenden und pulsierenden Stadtregionen der Erde eine tiefgehende Erfahrung des mobilen Menschen. Gerade in den Boomtowns und den Global Cities, in deren Gestalt sich Erfolg, Reichtum und Macht in einer besonderen Ästhetik zeigen spielt das Auto eine entscheidende Rolle. Mit ihm wird Image, Status und vor allem Individualität ausgedrückt.

imho: Auch Sportwagenfahrer brauchen Verständnis.

Sicht des Fahrers eines Sportwagens auf den Vordermann

Liebe Leser,

ich möchte heute ein Thema ansprechen, das mir schon länger am Herzen liegt. Eine Sache, die mir immer auffällt, wenn ich mit einem Sportwagen oder auch unserem Z3 unterwegs bin.

Wie man in so vielen anderen Lebenslagen sagt: Versetzt euch doch mal in deren Lage. In die Lage der Sportwagenfahrer in diesem Fall. Oder beschränken wir es lieber nicht nur auf Sportwagen. Auch der eine oder andere Roadster gehört dazu, genauso die alten MINIs und so manches Cabrio oder der eine oder andere Oldtimer: Tiefe Autos. Autos, die einem Normalwüchsigen bis zur Brust gehen.

Was ist denn nun das Problem? Das Problem ist die Sicht aus diesen Autos. Die Sicht des Fahrers auf den Verkehr. Der sieht nämlich in den meisten Fällen nicht viel mehr, als das Nummernschild des Vorausfahrenden (Siehe Artikel-Bild oben).

Klar, man könnte sagen “ist doch deren Problem, sollen sie halt andere Autos fahren – oder gar SUVs wie meinen aktuellen Tester, den Mitsubishi ASX  (aufgrund der Sicht aus diesem Auto komme ich überhaupt erst auf dieses Thema). Doch damit ist keinem geholfen. Jeder hat seinen Geschmack, jeder mag etwas anderes. Alles was ich will, ist etwas mehr Rücksicht.

Bevor die Augen noch größer werden, rede ich mal Klartext. Mich kotzt es jedesmal an, wenn ich einen Autofahrer hinter mir habe, der meint, meinen Kofferraumdeckel mit seiner Schnauze öffnen zu müssen. Drängler! Warum tut er das? Weil er 1. locker über mich drübersehen kann und somit mich vor sich komplett ignorieren kann, wenn es um das Erkennen von Gefahren geht, und weil 2. ich gezwungen bin zum Vordermann einen deutlich größeren Abstand zu lassen, da ich nichtmal im entferntesten ahnen kann, was vor ihm abgeht. Ich kann leider nicht durch die Heckscheibe des Vordermanns starren wie jeder andere PKW-Fahrer.

Beobachtet mal Sportwagenfahrer. Oft wirken sie deutlich entspannter als andere Verkehrsteilnehmer. Sie sind einfach gezwungen Abstand zu halten. Von dem Hochsitz des Mitsubishi ASX sehe ich mindestens immer 5 Fahrzeuge weiter, klar ist es da leichter das Verkehrsgeschehen abzuschätzen und es ist auf jeden Fall die Tendenz da, nah  aufzufahren.

Daher mein Appell an euch: Auch wenn der Sportwagen vor euch großen Abstand zum Vordermann hält – Lasst ihm bitte auch nach hinten seinen Platz. Sobald sein Vordermann weg ist, seht ihr eh nix mehr von ihm. :)

Könnte eigentlich der Startschuss für eine Aktion sein… “Auch Sportwagen brauchen ihren Freiraum!” Wer macht mit?

Straßensichtung: Der erste BMW 1er 2012

BMW 1er neues Modell 2012

Da bin ich vergangenes Wochenende unterwegs und mir begegnet der erste neue 1er den ich gesehen habe. Praktischerweise direkt mit einem alten 1er direkt daneben und – oh! – auch direkt in der gleichen Farbe. Macht das das Vergleichen nicht schön einfach? Ich konnte mir das Heck von beiden in Ruhe ansehen, bei der Weiterfahrt dann auch die Front des neuen 1ers etc.

In real life sehen die Autos ja doch immer ne ganze Ecke anders aus als auf Fotos. Man denke an einen foto-hässlichen Panamera der in echt dann doch beeindruckend ist. Desweegn ist hier der erste Eindruck ganz entscheidend.

Hier auf dem Foto erkennt man schön die “polo-isierung” des neuen Hecks. Oder täusche ich mich? Die Heckleuchten sehen doch fast genauso aus wie beim VW Polo? Trotzdem: Die Dimensionen der Rücklichter insgesamt passen sehr viel besser zum Auto. So gut wie bei 1er Coupe (altes Modell) sind sie aber trotzdem nicht.

Es ist schrecklich dass sich alle Modelle der Golfklasse immer mehr aneinander annähern. Besonders was die Optik angeht. Die Front des 1ers zieren zwei riesige Scheinwerfer – wirklich schon übertrieben groß. Vermutlich muss man sich langsam dran gewöhnen, ich stehe da nicht so drauf.

Im Verlauf der Woche habe ich übrigens noch 3 neue 1er gesehen. Er scheint sich also zu verbreiten.