Wussten Sie… Die Entwicklung des Autolichts

Wussten Sie? Fakten und Historie Autolicht, Voll-LED Scheinwerfer Audi A3

Exakt 1906 war es, dass die erste elektrische Beleuchtung Einzug in den Autobau hielt. davor gab es nur Azetylenscheinwerfer. 1925 sind erstmals Abblend- und Fernlicht aus einem einzigen Scheinwerfer möglich.

Knapp 25 Jahre später wird auf asymmetrisches Abblendlicht gewechselt, wodurch eine stärkere Ausleuchtung der eigenen Fahrspur möglich ist ohne den Gegenverkehr zu blenden. Bekannt wurden diese Lampen unter dem Namen Bilux (Eigentliche Bezeichnung R2). 1957 ist Autolicht erstmals international genormt.

Nachts im Museum – Nein, nicht der Film.

Mercedes Museum - Nacht im Museum, Bloggerveranstaltung - Foto: Teymur

Spätestens seit dem Film mit Ben Stiller denkt glaube ich jeder während eines Museumbesuchs mal darüber nach, wie es wäre, Nachts allein dort zu sein.
Was wie eine absurde und völlig realitätsfremde Idee erscheint, hat das Mercedes Museum in Stuttgart ein paar Bloggern zuliebe Realität werden lassen. Völlig unkompliziert und ziemlich fix. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, teilzunehmen. Trotzdem habe ich mich an den tollen Fotos und Videos ergötzt. Ich war schonmal spät abends zu einer Veranstaltung im Mercedes-Museum – ohne dass andere Museumsbesucher dort waren. Das war schon beeindruckend. Doch eine ganze Nacht? Mit der Möglichkeit in einer Reihe der Fahrzeuge zu übernachten? Sich in Klassiker mal reinzusetzen? Wow… Respekt an Thilo Wessel, der das Ganze organisiert hat. Er ist beim Mercedes Museum für “Interactive Marketing” zuständig.
Was die Blogger so zu berichten hatten, das könnt ihr hier lesen:

Bildquelle: Teymur Madjderey

Review Mercedes C350 Coupé Edition 1: Flucht nach Vorne

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Teaser Coupe von der Seite

 

Es ist 18:30 Uhr Mittwoch abend.

 

Ich betrachte das mattschwarze Edition 1 C350 Coupé wie es in der Tiefgarage schlummert. Tief gebückt über die Leichtmetallräder im 10-Speichen Bicolordesign (225/40 R 18 vorne und 255/35 R 18 hinten). Von hinten betrachtet ist die stetig aufsteigende Linie über Motorhaube, vordere Radkästen, vorbei an den Seitenscheiben bis in die Rückleuchten das schönste Detail. Aus dieser Perspektive nähere ich mich dem Coupé am liebsten. ich betätige die Zentralverriegelung, das Auto glüht mir aus allen Poren entgegen. Voller Aufregung und Erwartung, endlich diesen Betonsarg verlassen zu dürfen.

 

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Teaser

Heute setze ich mich mit einem Ziel ans Steuer: den Weg in eine andere Dimension zu finden.

 

Und wenn nicht in eine andere Dimension, so doch zumindest in einen anderen Bewusstseinszustand. Statt Pejote wie in Castanedas “Reise nach Ixtlan” ist das Mercedes C 350 Coupé mein Hilfsmittel. Einen helfenden Meister wie “J.” in “Aleph” vom Altmeister Coelho gibt es nicht. Ich bin auf mich gestellt. Allein mit 306PS. Das Ziel ist gesteckt, ich werde nicht anhalten bevor ich es erreicht habe. Ich kann durchaus beharrlich sein. Hoffen wir mal dass der Tank dafür reicht. Durchnittlich sind 6-7 Liter angegeben, allerdings wechselt die Restkilometer-Anzeige bei mir munter zwischen 600km und 400km hin und her.

Wo soll es hingehen? Ich diktiere der Sprachsteuerung des Navis “andere Dimension”, aber erhalte nur eine verhaltene Reaktion. Auch “Raus hier!” funktioniert nicht. Als Alternativorschlag erhalte ich vom Navi “Ausleben”. Da mir “Leverkusen Stadtzentrum” zu weltlich und banal klingt, lass ich das mit dem Navi sein und beschliesse einfach erstmal loszufahren. Es muss sowieso so und nicht anders geschehen: Der Weg wird sich mir von allein erschliessen.

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Aussen Hinten Links

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Aussen Hinten Rechts Rücklicht

Das Xenon-Licht wird mir dabei den Weg leuchten und mich hoffentlich vor schlimmen Begegnungen, vor allem aber vor allem Bösen, bewahren. Da schadet es auch nicht zu wissen dass Distronic Plus dort eingreift wo der Fahrer vielleicht doch versagt. Daneben Toter-Winkel-Assistent (Warndreiecke in den Seitenspiegeln) und Parksensoren (Leuchtdioden auf dem Cockpit und am Dachhimmel über der Heckscheibe). Seien wir ehrlich: Ich weiss nicht wo die Reise hingeht und was mich dort erwartet, unbewaffnet möchte ich auf keinen Fall sein. Die 306PS, die eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 6,0 Sekunden versprechen und die Bremsen die unnachgiebig zupacken sollten mich auf die zwei wahrscheinlichsten Fälle vorbereiten: Abbruch meiner Mission oder die Flucht nach vorne. Letzteres entspricht eher meinem Gemüt und passt besser zur mattschwarzen Aussenhaut (nennt sich “designo magno”, 2750,-€). Wie um mir das selbst nochmal zu bestätigen folgt nun der kräftige Tritt auf’s Gaspedal. Man muss ja einschätzen können was sich da tut. Eines verspreche ich: Beim C 350 Coupé tut sich einiges! Die Motorisierung ist für das Fahrzeug genau das Richtige. Weniger sollte es nicht sein wenn man die zu einem Coupé meiner Meinung nach zugehörige Sportlichkeit erleben will.

Das Coupé verschließt mit einem lauten Klacken die Türen. Wir sind jetzt allein.

 

Noch bin ich in Köln, Ampeln und diverse Ablenkungen machen es schwer hier den richtigen Weg zu finden. Dass ein Koyote über die Straße gelaufen kommt wie in Michael Mann’s grandiosem Film “Collateral” und dazu Audioslave läuft ist hier auch ziemlich unwahrscheinlich. Höchstens eines der vielen Kaninchen die Köln bevölkern. Das passt aber erstens nicht zu Audioslave und zweitens wäre es sicher kein Gänsehautmoment. Apropo: Der Soundtrack meiner Reise spielt natürlich auch eine elementare Rolle! Audioslave gehört auf jeden Fall dazu. Zum Glück hab ich vor dem Losfahren in exakt 1,5 Minuten mein Android-Phone per Bluetooth mit der Anlage des Mercedes gekoppelt (wirklich easy – ca. 6 Klicks!). Alternativ lässt sich auch ein USB-Stick unter der Mittelarmlehne anschließen – die Schnittstelle lässt sich ohne Taschenlampe aber kaum erwischen – oder eine SD-Card verwenden. Jetzt kann ich die Playlist abspielen die ich passenderweise “Follow the rabbit” genannt habe. Darauf befinden sich unter anderem Audioslave, Pink Floyd, Opeth, Katatonia, Long Distance Calling, Hurt und If these trees could talk. Ich drücke Play und lasse mich erstmal bei ordentlicher Lautstärke von dem Harman/Kardon Logic 7 Surround-Soundsystem (589,- €) berieseln. Es ist immer wieder berauschend wenn man in einem Auto mit guter Anlage sitzt, bei der der Sound perfekt auf den Fahrerplatz abgestimmt ist. In diesem Fall ist die Anlage aber eher gehobener Durchschnitt. Der Bass ist fest, setzt aber beim Tiefbassbereich schnell aus und der Gesamtsound ist mir – trotz vielen getesteten Einstellungen – zu mittenlastig. Es klirrt ab einer gewissen Lautstärke in den Ohren. Ich habe selbst eine Harman/Kardon Anlage (mit Klipsch Lautsprechern) und hätte hier deutlich besseres erwartet.

Zum einsetzenden Stakkato von “Blackwater Park” springt die Ampel auf Grün und gleichzeitig steht auch meine Entscheidung fest: Erstes Ziel ist die German Autobahn.

 

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Angeschnitten vor Stadion Flutlicht

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Vorne Rechts Scheinwerfer Xenon vor Industrie

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Scheinwerfer Detail

Distronic Plus ist aktiviert, der Mercedes hält damit einerseits das vorgegebene Tempo (Alternativ: verhindert das Überschreiten eines festgelegten Höchsttempos) und beachtet andererseits von alleine einen Mindestabstand zum Vordermann. Dieser lässt sich über einen Regler verringern oder erhöhen. Im Stau führt das System dazu dass man selbst weder gasgeben noch bremsen muss – falls nötig bis zum Stillstand. Das Fahrwerk ist auf Comfort ausgelegt (Sporttaste deaktiviert). LKWs rauschen rechts an mir vorbei, links der blendende Gegenverkehr. Es geht immer geradeaus, der C350 schluckt die Unebenheiten einigermaßen und lässt mich distanziert zu mir selbst werden. Es dringen kaum Aussengeräusche zu mir durch, der Motor ist kaum zu hören. Nur das Rauschen des Fahrtwindes an der A-Säule. Da schweifen die Gedanken schnell ab. So sehe ich nur noch einen Tunnel dort wo in der Dunkelheit die Straße mit der Nacht verschmilzt und halte darauf zu. Der Verkehr wird immer weniger und bald bin ich allein. Nur noch der Lichtkegel vor mir und die Reflektoren am Straßenrand als Orientierung. Endlich kann man auch ein wenig schneller fahren. Die 7-Gang Automatic schaltet nach dem Kick-Down ein wenig zögerlich zwei Gänge zurück. Sobald der richtige Gang anliegt macht sich der Motor bemerkbar. Er tönt brabbelnd und klingt kernig. I like! Er schiebt mit Nachdruck, schnell läuft man mit einem Warnhinweis – Winterreifen – bei 210km/h in den Begrenzer. Man hat stets das Gefühl dass das Ende des Beschleunigungsrausches nicht so schnell erreicht ist. Power in jeder Lebenslage. Problem mit dem Fahrer auf der Spur neben einem? Kein Problem: Kurz gasgeben und der C350 macht einen kleinen Zeitsprung. So kann man sich stets aktiv seine Nachbarn aussuchen.

Eine Ausfahrt zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Sie ruft mich. Ich habe meine Mission nicht vergessen und folge dem ersten Gefühl. Runterbremsen und an der Ausfahrt rausfahren. Am Ende erwartet mich eine Ampel und zwei mögliche Richtungen. Links oder Rechts. Ich blicke in beide Richtungen sehe aber beiderseits nichts als die Andeutung einer Straße. Was soll ich tun? Die Ampel springt jeden Moment um. Ich schließe kurz die Augen, atme tief durch. Meine Hand fasst an den Blinkerhebel. Ich spüre es nur schwach, aber etwas zieht mich nach links. Die Ampel springt um, ich gebe Gas und biege ab.

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Seitenaufnahme vor Industrie

Die Landstraße vor mir ist frei, einige wenige Kurven erwarten mich. Ich betätige die Sporttaste und merke einen Moment später wie das Fahrwerk straffer wird. das Coupé ist jetzt hart gefedert und weigert sich auch nur die kleinste Unebenheit zu schlucken. Das nenn ich konsequent. Der Straßenkontakt ist perfekt. Auf der Autobahn übrigens lässt die Sporttaste den C350 zu einem Plombenschüttler mutieren. Spaß macht das nicht. Die Landstraße hingegen ist dafür optimal. Plötzlich scheint auch die Automatik trotz minus 12 Grad Celsius aus dem Winterschlaf zu erwachen, dreht die Gänge voll aus und hängt deutlich zackiger am Befehl meines Gasfusses. Natürlich besteht stehts auch die Möglichkeit mit der Taste “M” neben der Schaltkulisse komplett manuell zu schalten und frei aus den 7 Gängen zu wählen. Per Schaltwippen hinter dem Lenkrad die sich aber leider viel zu leicht drücken. Es sind eher Tasten als Wippen.

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Vorne Rechts vor Autobahnkreuz

Ich scheuche den C350 also durch die Kurven, hoffe auf eine weiterhin freie Straße, drehe die Musik etwas leiser um den Motor besser zu hören und genieße die Fahrt. Irgendwann wird die Straße zweispurig und es tauchen die ersten Ampeln auf. Ich stelle zurück auf Automatik, entspanne meinen Rücken, drücke meinen Kopf gegen die Kopfstütze, spanne meine Arme kurz durch und presse mich so in die perfekt konturierten Sportsitze und da ist der Moment. Es läuft “Comfortably Numb” von Pink Floyd, der Motor brabbelt ganz leise im Hintergrund und die Straße wird zu einem erhellten Weg an einen fremden Ort. Die wenigen Gebäude die vorbeirauschen scheinen Relikte aus einer anderen Zeit zu sein, längst vergessen und nur hier um mich an etwas zu erinnern. Das Coupé schwebt fast über die Straße, andere Autos biegen nach links und rechts ab, ich bleibe auf der Straße, in meiner Spur. Andere machen sie immer rechtzeitig frei, fast als ob sie wüssten dass ich gerade nicht an den Ort fahre an den die Straße eigentlich führt. Ich spüre die Entspannung. Die über den anstrengenden Arbeitstag verlorene Energie fließt zurück in meinen Körper. Ich fühle mich bereit. Ich könnte ewig weiterfahren und verliere meine Gefühl für die Zeit. Die Nacht ist jung. ¬

Demnächst gibt es noch Fahrzeugeindrücke bei Tag mit Vorstellung einiger Fahrzeugfunktionen. Stay tuned.

Mercedes C350 Coupe 2012 Story: Flucht nach vorne - Ziel erreicht Eindrücke

Review Mercedes C350 Coupe 2012: Testurteil

Rückleuchten-Design gone bad

Audi A7 Heckleuchten Design Heckansicht Silbern

 

Neulich auf der Autobahn ist mir ein neuer Audi A6 mit den neu angebotenen LED-Rückleuchten untergekommen. Meine erste Assoziation war: Ohhhh, seine Äuglein sind schläfrig, die Lider geschlossen! Irgendwie erweckt die gerade Linie mit den nach oben gekrümmten Enden bei mir diesen Eindruck. Gleich einem Smiley oder Emoticon.

Ich bin weiter gefahren und dachte mir dass es somit nach dem Volvo C30 wieder einen Kandidaten gibt bei dem ich bei den Rücklichtern den Kopf schüttle. Beim Volvo ist das Problem dass die Rücklichter zwei große “N”s darstellen. Zwei Bögen spannen sozusagen. Diese wirken wie heruntergezogene Mundwinkel. Als ob das Auto von hinten unzufrieden ist. Wäre ein Lächeln, ein großes “U” nicht angebrachter?

So hing ich also meinen Gedanken nach und kam zu dem Entschluss dass dies ein gutes Thema sein dürfte um die Community bei motor-talk aufzurufen. Meist gnadenlos direkt, sachkundig und oft auch dem typischen Autofan-Klischee entsprechend erhält man dort bei solchen Themen sofort viele Meinungen. Nun, einen Tag später kann ich zusammenfassen was die Community über das Thema denkt und zu welchen weiteren Gedanken das geführt hat:

  1. Der Maserati hat das schönste je gezeichnete Rücklichterpaket – die Boomerang-Leuchten. Die aufgrund von US-Verkehrsbestimmungen geändert werden mussten und prompt auch in Europa wegfielen. Inzwischen muss man für die Dinger wohl Unsummen zahlen.
  2. Sogut wie jeder Hersteller wurde hier schon mit einem Rücklichter-Fauxpas genannt
    Finde bei Mercedes die durchgehende 3. Bremsleuchte auch wie genannt fürchterlich. Gibt es da nicht zusätzlich einen Modus der je nach Bremskraft auf dem Pedal gestaffelt mehrere Leuchten angehen lässt??
  3. Die LED-Rückleuchten sind nach allgemeiner Meinung viel zu grell und blenden im Stand (an der Ampel)
  4. Meine Meinung: Die “normalen” Rückleuchten sehen bei ALLEN Audis aktuell am besten aus, die LED-Versionen eher nicht. Der A7 gefällt mir persönlich sehr, auch das Heck. Aber das Foto mit angeschalteten Rücklichtern weiter oben in den Kommentaren bei motor-talk und hier im Artikelbild  hat mich erschreckt :D
  5. Die User von motor-talk sind daran schuld dass ich nun wohl jedesmal wenn ich einen Reventon sehe an Penis denke. Danke Leute :(

Nun noch eine Liste mit den genannten Fahrzeugen mit hässlichen Rücklichtern:

  • VW Touran
  • Seat Altea XL
  • Mercedes E-Klasse
  • VW Phaeton (altes Modell)
  • Ford Scorpio
  • BMW 5er GT

Die besten Rücklichter hat natürlich der Maserati 3200 GT, in der ursprünglichen Version mit den Boomerangleuchten. Schade dass er so nur sehr kurz gebaut wurde. Daneben noch:

  • Aktuelle Mercedes C-Klasse
  • Aston Martin One-77

Bildquelle: about.com

Fast vergessen: Ramp Ausgabe #14 ist erschienen. Autokultur bei Nacht.

Ramp Ausgabe 14 Night on Earth

Autokultur bei Nacht? Passend dazu der Titel der Ausgabe: “Night on Earth”. Wie immer beschäftigt sich die komplette Ausgabe der Zeitschrift mit einem übergeordneten Thema. Diesmal ist es eben die Nacht und welche Bedeutung die Dunkelheit in der Autokultur spielt.

Wieder glänzt die Ausgabe mit absolut hochwertigen Fotografien die einen am Umblättern vor der 5-Minuten-Marke hindern. Soviel sei verraten: Die Aufnahmen mit einem alten weissen Ferrari sind atemberaubend! Auch wenn ich irgendwie immer mehr den Eindruck bekomme dass Herr Tingler zu einer fixen Größe in der Ramp wird und sie sich immer mehr auf ein paar wenige bestimmte Autoren festlegen, so sind die Artikel weiterhin spannend zu lesen.

Leugnen lässt sich auch nicht dass die Nacht eine ganz besondere Rolle in unserer Autokultur spielt. Und das wird – in der Ramp kommts auch zur Sprache – jeder bestätigen der in seiner Kindheit tausende Kilometer in die Heimat/ den Urlaub fahren konnte. Es gibt kein schöneres Gefühl als es sich mit Decke hinten im Auto bequem zu machen, bei leicht geöffnetem Fenster. Sich vom blechernen Radio sanft berieseln zu lassen und zeitgleich zum Rauschen der vorbeifahrenden Autos die Scheinwerferkegel am Dachhimmel vorbeiblitzen zu sehen. Bis man irgendwo an einer Raststätte oder am Grenzübergang im stehenden Auto wach wird und dieses aus fehlender Fortbewegung resultierende Vibrieren am ganzen Körper spürt…..