Wussten Sie… Warum fahren deutsche Autos maximal 250km/h?

Wussten Sie? Warum fahren deutsche Autos maximal 250km/h Vmax, Höchstgeschwindigkeit

Der Ursprung der 250km/h Höchstgeschwindigkeit

Es war in den 80ern, als die Deutschen Automarken BMW, Mercedes-Benz, VW und Audi sich zusammentaten und beschlossen, dass ihre Autos maximal 250km/h fahren sollen. Gemeinhin ist dies als freiwillige Selbstbeschränkung oder auch “Gentleman’s Agreement” bekannt. Die Hersteller wollten damals ein Wettrüsten verhindern und einer Diskussion über Tempolimits auf deutschen Autobahnen entgegenwirken. Das erste Fahrzeug, das dieser Selbstbeschränkung unterlag, war der 1987 eingeführte BMW 750i (E32). Einzig der Sportwagenhersteller Porsche beteiligte sich aus offensichtlichen Gründen nicht an dieser Vereinbarung.

Gibt es Ausnahmen vom Tempolimit?

Inzwischen bieten immer mehr Hersteller eine Aufhebung der Beschränkung meist gegen Mehrkosten an. In diesen Fällen werden die Fahrzeuge meist von anderen Unternehmen hergestellt: M GmbH (BMW), Quattro GmbH (Audi RS-Modelle) und AMG (Mercedes).

Hersteller Name Paket Vmax Preis
AMG (Mercedes) Driver's Package 300km/h 3.213,00 Euro (Stand: 08.2013)
Quattro (Audi) Dynamikpaket 280km/h 4.900,00 Euro (Stand: 08.2013)
Quattro (Audi) Dynamikpaket plus 305km/h 12.900,00 Euro (Stand: 08.2013)
M (BMW) inklusive 305km/h kein Aufpreis

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Mercedes GLA Konzeptstudie Shanghai 2013 [Video]

Mercedes Benz GLA Concept Shanghai 2013In Shanghai zeigt Mercedes dieses Jahr ein komplett neues Modell, welches in eine Ecke schlägt, in der es bereits seit geraumer Zeit starke Konkurrenz besonders aus Deutschland gibt. Namentlich sind das der BMW X1 und Audi Q3. Während mir der X1 irgendwie zuviel “Babyspeck” hat – wie auch der neue 1er – gefällt mir der Q3 schon wesentlich besser. Und wenn’s nach Melegim gehen würde, würde so ein Mini-SUV in unserer Garage stehen.

Unser BMW Z3 – Ich will endlich, dass alles wie neu ist!

Hochzeit Abfahrt Z3

Ach, das ist wieder so eine neverending story. Und ich bin es wirklich leid. Unser Z3 hat uns die letzten Jahre treue Dienste als Erstfahrzeug geleistet. Sommer und Winter, bei Regen, Dreck, Wind und Schnee. Dafür und für vieles andere lieben wir ihn. Er ist untrennbar mit unserem Kennenlernen und unserer Beziehung verwoben. Dafür und für vieles andere werden wir ihn niemals verkaufen. Und was er sich verdient hat ist, dass er in perfektem, makellosen Zustand im Trockenen stehen soll. Um für die wenigen Ausfahrten, die wir zu zweit noch machen können, bereit zu stehen. Das will ich für ihn. Wenn unser Sohn dann irgendwann alt genug ist, fahre ich oder fährt Melegim mit ihm durch die Landschaft. Ist das nicht schön?

Nur nehmen die Problemchen einfach kein Ende. Wir haben nunmal inzwischen ein kleines Kind und können nicht täglich mit ihm fahren. Genau das scheint er uns übel zu nehmen. Wir sind weit entfernt vom Zustand, dass er perfekt hergerichtet in der Tiefgarage steht.

Nach meinem Betonpfeilerkontakt vergangenes Jahr ist natürlich alles nur schlimmer geworden. Wir erinnern uns: Kotflügel, Fahrertür, Schweller, Aussenspiegel mussten getauscht werden. Es ist zwar alles auch wirklich in einer Fachwerkstatt eingestellt worden, aber die Fahrertür schließt nicht mehr so satt wie früher. Die Windgeräusche sind m.E. auch etwas lauter.

Als wir vergangenen Samstag endlich mal wieder die Gelegenheit hatten zu zweit bei schönem Wetter den Roadster auszufahren, da wollte er nicht anspringen. Selbst mit Starthilfe nicht. Das hatte ich schonmal und habe danach die Batterie neu geladen. Doch sie ist wieder tot – was ihr bei einem Alter von 10 Jahren ja auch echt niemand krumm nehmen kann. Also war die Ausfahrt (die erste nach mehreren Monaten) wieder gestorben.

Neue Batterie ist inzwischen gekauft und drin (Ein aufrichtig tolles Gefühl. Das hat er sich verdient!). Bremsen sind auch neu, nachdem vorher immernoch die Originalbremsen (!!) drin waren. Ganze 110.000km und 11 Jahre haben sie gehalten. Reifen hinten sind auch neu.

Inzwischen bin ich frustriert. Am liebsten hätte ich einen perfekt gepflegten Roadster in der Garage stehen. Doch dazu fehlt mir das Geld. Und die Mängel werden immer mehr:
Vergangenen Dienstag sollte der TÜV neu gemacht werden. Alles anstandslos überstanden, doch ein kleines Loch im Auspuff gibt den Todesstoß bei den Abgaswerten. Als ich ihn abholen wollte fällt mir auf, dass die Fahrertür sich kaum entriegeln lässt. Sie ging schon nicht mehr über die ZV auf und zu, sondern nur manuell. Aber jetzt dreht sich das Schloss auch noch endlos weiter, bevor es irgendwann greift.

Ich sage zu Melegim immer: Eigentlich muss man genug Geld in die Hand nehmen und einfach mal alles machen. In meiner Vorstellung das komplette Fahrzeug auseinanderschrauben, alle Teile reinigen, Sichtprüfung und wieder zusammensetzen.

 

Aber so gut kenne ich mich mit der Materie dann doch wieder nicht aus. Es würde auch reichen die Fahrertür nochmal von Grund auf ordentlich einzustellen, das Schloss zu reparieren, neue Vorderreifen aufzuziehen, den Motor ordentlich zu reinigen, die Matte unter der Motorhaube zu erneuern, Schaltknauf zu erneuern, neue BOSI-Abgasanlage (findet man die überhaupt noch) drunterzusetzen. Alle kleinen Beulen und Kratzer haben wir ja schon genau aus dem Grund ausgebessert. Damit ein perfekter, kleiner Z3 – der sich übrigens inzwischen zu einer Wertanlage entwickelt – fahrbereit zur Verfügung steht. Ich wiederhole mich, nicht wahr?

Vielleicht muss es einfach zu einem Projekt werden, ohne Zeitdruck. Know-How verschaffen, Werkstatt besorgen und losschrauben. Denn eines steht fest: Als ich neulich mal wieder den Z3 gefahren bin, hat es sich verdammt gut angefühlt. Eine andere Welt des Fahrens im Vergleich mit aktuellen Fahrzeugen. Nah an der Straße, direkt, schwergängig, mechanisch. Mit einem Wort: Großartig!

Habt ihr auch so ein Fahrzeug? Eines das ihr liebt und das ihr in einen perfekten Zustand versetzen wollt aber ihr habt einfach nicht die Mittel dazu?

Ab Freitag im Fuhrpark: Honda Accord Type S

Honda Accord Type S im Furhpark

Endlich ist die Sommerpause (oder das Sommerloch?) überstanden und es geht weiter mit Testberichten hier BYCAN.

Den Anfang macht am Freitag für zwei Wochen der Honda Accord Type S. Die sportliche Variante des familienfreundlichen Accord. Das etwas aggressivere Aussehen kommt mir sehr entgegen. Wie es mit der Leistung des Vierzylinders aussieht, wird sich dann ebenfalls zeigen. Der Innenraum ist Honda-typisch “abgespaced”. Beim Accord jedoch weniger als beim Civic oder CR-Z. Ich bin noch keinen Accord gefahren und auch in keinem gesessen. Es wird also mal wieder eine Erst-Erfahrung.
Mit dem Accord Type S beginnt auch eine ausgedehnte Testphase bis in den November hinein mit immer neuen und spannenden Fahrzeugen diverser Hersteller. Na wenn mir da mal nicht die Fotolocations ausgehen! Wenn also einer von euch Ideen für gute Locations im Rheinland parat hat: Immer her damit.

Wie immer gilt: Wenn ihr ungeklärte Fragen zum Fahrzeug habt oder einfach mal ein Foto von einem Detail wollt oder oder… dann schreibt mir einfach.

Bildquelle: Honda

Straßensichtung: Der erste BMW 1er 2012

BMW 1er neues Modell 2012

Da bin ich vergangenes Wochenende unterwegs und mir begegnet der erste neue 1er den ich gesehen habe. Praktischerweise direkt mit einem alten 1er direkt daneben und – oh! – auch direkt in der gleichen Farbe. Macht das das Vergleichen nicht schön einfach? Ich konnte mir das Heck von beiden in Ruhe ansehen, bei der Weiterfahrt dann auch die Front des neuen 1ers etc.

In real life sehen die Autos ja doch immer ne ganze Ecke anders aus als auf Fotos. Man denke an einen foto-hässlichen Panamera der in echt dann doch beeindruckend ist. Desweegn ist hier der erste Eindruck ganz entscheidend.

Hier auf dem Foto erkennt man schön die “polo-isierung” des neuen Hecks. Oder täusche ich mich? Die Heckleuchten sehen doch fast genauso aus wie beim VW Polo? Trotzdem: Die Dimensionen der Rücklichter insgesamt passen sehr viel besser zum Auto. So gut wie bei 1er Coupe (altes Modell) sind sie aber trotzdem nicht.

Es ist schrecklich dass sich alle Modelle der Golfklasse immer mehr aneinander annähern. Besonders was die Optik angeht. Die Front des 1ers zieren zwei riesige Scheinwerfer – wirklich schon übertrieben groß. Vermutlich muss man sich langsam dran gewöhnen, ich stehe da nicht so drauf.

Im Verlauf der Woche habe ich übrigens noch 3 neue 1er gesehen. Er scheint sich also zu verbreiten.